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Pressemitteilungen 2004

 

bundesverband der fahrradkurierdienste

Am Bahnhof 2  33602 Bielefeld

Jan. 2004

 

Neue Homepage verbindet Fahrradkuriere

 

Pünktlich zur Halbzeit ihres 12-monatigen Projektes gehen die
Fahrradkuriere in NRW mit einer eigenen Homepage an den Start.

Unter www.netzwerk-fahrradkuriere.de wird eine Web Site aufgeschaltet, die nach und nach zu einer zentralen Informations- und Kommunikationsplattform für und über alle Fahrradkurierdienste ausgebaut werden soll. Schon jetzt findet sich dort eine aktuelle Liste aller Fahrradkuriere in Nordrhein-Westfalen, sodass jeder problemlos den Radkurier in der gewünschten Stadt finden und kontaktieren kann. In einem Gästebuch können Nachrichten hinterlassen werden, sodass sich Kunden, Interessenten oder andere Verkehrsträger mit Radkurieren in Verbindung setzen können. Abgerundet wird das Angebot durch einen internen Teil, der nur den Fahrradkurierdiensten vorbehalten ist und über den z.B. überregionale Transporte abgewickelt werden.

 

Das Internet-Angebot ist Bestandteil des Projektes "Netzwerk Fahrradkuriere NRW", das derzeit vom Bundesverband der Fahrradkurierdienste (bdf) e.V. gemeinsam mit dem Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) e.V. durchgeführt wird. Unterstützt wird es vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in NRW von August 2003 – Juli 2004, es ist anerkannt als Agenda-21-Netzwerk.

 

Weitere Info:

Gerlinde Althoff (bdf)

Tel. 0521 / 136 00 34     

gerlinde.althoff@t-online.de

 

Um Belege wird gebeten.

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bundesverband der fahrradkurierdienste

Am Bahnhof 2  33602 Bielefeld

15. März 2004

 

Fahrradkuriere diskutieren bundesweites Netzwerk

 

Am kommenden Sonntag, den 21. März, treffen sich Fahrradkuriere aus der gesamten Bundesrepublik zu einer Veranstaltung, bei der es um eine umweltfreundliche, bundesweite Vernetzung der Fahrradkuriere gehen wird.

 

Das Programm:

- Christoph Masoner und Roman Pechous, Initiatoren und Betreiber des Schweizer Kuriernetzwerks „swissconnect“, sind eingeladen, über das seit Jahren erfolgreich arbeitende System zu berichten. 

 

- Thomas Groeneveld (time:matters / Lufthansa Cargo) berichtet über „Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem  ic:Kurier von time:matters und DB“. 

 

- Waldemar Mathejczyk vom Rhein-Ruhr-Institut an der Universität Duisburg-Essen referiert zum Thema „Möglichkeiten der bundesweiten Vernetzung von Fahrradkurierdiensten“.

 

Die Tagung findet statt in Verbindung mit dem Projekt „Netzwerk Fahrradkurierdienste NRW“. Durchgeführt wird das Projekt vom Bundesverband der Fahrradkurierdienste (bdf) e.V. gemeinsam mit dem Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) e.V. Das Projekt steht im Rahmen der landesweiten Umsetzung zur Agenda 21 in NRW. Die Zielsetzung lautet, nachhaltiges Wirtschaften mit umweltverträglicher Verkehrsgestaltung sinnvoll zu verknüpfen.

 

Gefördert wird das Projekt von August 2003 – Juli 2004 durch das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW als Agenda-21-Netzwerk-Projekt.

 

Fahrradkurierdienste sollen als innerstädtische Verkehrsträger von Waren-, Güter- und Postdiensten gefördert und stärker in bestehende Verkehrssysteme verankert werden. Das Projekt hat drei Phasen:

1.      Vernetzungen von Fahrradkurierdiensten untereinander

2.      Austausch mit anderen Logistikdienstleistern

3.      Entwicklung neuer Kooperationsformen und Dienstleistungen

 

Einzelne Bausteine des innovativen Netzwerkprojektes sind:

  • Aufbau eines virtuellen Netzes, über das Kuriere, Kunden und überregionale Logistikanbieter in Kontakt zueinander treten können
  • Aufbau einer Website mit Brancheninformationen und Weiterbildungs-Infos: www.netzwerk-fahrradkuriere.de
  • Runde Tische und Workshops in ganz NRW
  • Einbindung in den Prozess der Agenda 21

 

Der bdf hat die Federführung, das Duisburger Forschungsinstitut die wissenschaftliche Begleitung.

 

 

Weitere Info:

Gerlinde Althoff (bdf)

Tel. 0521 / 136 00 34

gerlinde.althoff@t-online.de

 

 

 

 

Um Belege wird gebeten.

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bundesverband der fahrradkurierdienste

Am Bahnhof 2  33602 Bielefeld

25. März 2003

 

Fahrradkuriere wollen stärkere Integration in andere Verkehrsträger

 

Am Wochenende trafen sich in Kassel Fahrradkuriere aus der gesamten Bundesrepublik (Köln, Bonn, Dortmund, Bielefeld, Kassel, München, Dresden, Berlin) zu einer Veranstaltung, bei der es um Chancen und Möglichkeiten von Vernetzung und Zusammenarbeit ging. Eingeladen hatten bdf und RISP.

 

Die Fahrradkurierdienste wollen im KEP-Markt zukünftig noch stärker Fuß fassen und dabei ihre ökologischen Vorteile ins Spiel bringen. Sie bieten sich als flexibler Kooperationspartner für andere Verkehrsträger insbesondere in der innerstädtischen Feinverteilung an.

 

In NRW planen sie derzeit die regionale Zusammenarbeit zwischen einzelnen Radkurieren. Aber auch bundesweit sollen Kooperationen, z.B. mit der Bahn und Expressdiensten intensiviert werden. Dies waren die zentralen Ergebnisse der Tagung am vergangenen Sonntag, dem 21. März in Kassel.

 

Die Thematik zeigt sich bereits am Programm:

       Waldemar Mathejczyk, Rhein-Ruhr-Institut an der Universität Duisburg-Essen, referierte zum Thema „Chancen bundesweiter Vernetzung von Fahrradkurierdiensten“.

       Christoph Masoner, Initiator und Gesellschafter des Schweizer Kuriernetzwerks „swissconnect“, berichtete über das seit Jahren erfolgreich arbeitende System in der Schweiz.

       Thomas Groeneveld, Projektleiter des ic:kurier von time:matters / Lufthansa Cargo stellte die neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem „ic:kurier“ dar.

 

 

Die Tagung stand in enger Verbindung mit dem Projekt „Netzwerk Fahrradkurierdienste NRW“, siehe auch www.netzwerk-fahrradkuriere.de  Durchgeführt wird dieses Projekt vom Bundesverband der Fahrradkurierdienste (bdf) e.V. gemeinsam mit dem Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) e.V. Das Projekt steht im Rahmen der landesweiten Umsetzung zur Agenda 21 in NRW. Die Zielsetzung lautet, nachhaltiges Wirtschaften mit umweltverträglicher Verkehrsgestaltung sinnvoll zu verknüpfen. Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW. Der bdf hat die Federführung, das Duisburger Forschungsinstitut die wissenschaftliche Begleitung.

 

 

Weitere Info:

Bei Ihrem örtlichen Fahrradkurierdienst

 

Oder: Gerlinde Althoff (bdf)

Tel. 0521 / 136 00 34

gerlinde.althoff@t-online.de

 

 

 

Um Belege wird gebeten.

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Lufthansa Cargo / time:matters

bundesverband der fahrradkurierdienste (bdf) e.V.

Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) e.V.

 

31. März 2004

 

Lufthansa Cargo testet Kooperation mit Fahrradkurieren

Pilotprojekt in Köln – Initiative aus der Agenda 21 NRW

 

Eine neue Form der Zusammenarbeit im KEP-Markt wird derzeit in Köln erprobt. Die Lufthansa Cargo / time:matters arbeitet in einem mehrmonatigen Pilotversuch mit Kölner Fahrradkurieren zusammen. Diese übernehmen die zeitsensible Auslieferung von IC-Kurier-Sendungen im innerstädtischen Bereich. Eine Ausweitung auf weitere deutsche Großstädte ist bei erfolgreichem Verlauf geplant.

 

„Fahrradkuriere sind auf persönliche Zustellung hochwertiger Güter spezialisiert. Im städtischen Verkehrs bieten sie die zuverlässige und umweltfreundliche Alternative“, so begründet Thomas Groeneveld, Projektleiter des ic:kurier von time:matters bei der Lufthansa Cargo diese innovative Lösung. Auch die Kölner Radkuriere sehen der Kooperation optimistisch entgegen. Unter Federführung der Firma Bike Syndikat steht ein Verbund von erfahrenen Radkurieren bereit, der auch kurzfristige Spitzen problemlos abwickeln kann.

 

Die Initiative entstand im Rahmen des Netzwerks Fahrradkurierdienste NRW, das vom Bundesverband der Fahrradkurierdienste (bdf) e.V. gemeinsam mit dem Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) e.V. durchgeführt wird. Gefördert wird es durch das nordrhein-westfälische Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) als Beitrag zur landesweiten Umsetzung zur Agenda 21 NRW.

 

Weitere Info:

Gerlinde Althoff (bdf)

Tel. 0521 / 136 00 34

gerlinde.althoff@t-online.de

 

Thomas Groeneveld (LH Cargo / time:matters)

06102 / 367 38 823

thomas.groeneveld@time-matters.com

 

Waldemar Mathejczyk (RISP)

Tel. 0203 / 280 99 19

mathejczyk@uni-duisburg.de

 

 

 

Um Belege wird gebeten.

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bundesverband der fahrradkurierdienste

Am Bahnhof 2  33602 Bielefeld

23. April 2004

Fahrradkuriere erproben neue Kooperationen

Nach dem IC-Kurier-Betreiber zeigt sich auch General Overnight interessiert

 

Nachdem schließlich alle Verträge unterzeichnet waren, konnte das vielversprechende Kooperationsprojekt starten: Als Pilotversuch läuft derzeit die Zusammenarbeit von Kölner Radkurieren mit dem IC-Kurier-Betreiber time:matters, einer Tochter der Lufthansa Cargo. Wenn sich die Zusammenarbeit erfolgreich gestaltet, soll dieser umweltfreundliche Service bald bundesweit verfügbar sein.

Für den 8. Mai ist die nächste Zusammenkunft der Radkuriere NRW geplant, und wieder darf man auf die Ergebnisse gespannt sein. Zur Tagung wird der Geschäftsführer des größten deutschen Overnight-Kurierdienstes General Overnight – GO! Norbert Suttarp mit den Radkurierdiensten über eine mögliche Zusammenarbeit sprechen. Weitere Themen sind: „Lokale Kooperationen“ und „Seminare für Radkuriere“.

Die Tagung findet im Rahmen des Projekt „Netzwerk Fahrradkuriere NRW“ statt. Mehr zu dem Projekt findet sich unterwww.netzwerk-fahrradkuriere.de  und www.agenda21.nrw.de Durchgeführt wird es vom Bundesverband der Fahrradkurierdienste (bdf) e.V. gemeinsam mit dem Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) e.V.

Das Projekt steht im Rahmen der landesweiten Umsetzung zur Agenda 21 in NRW. Die Zielsetzung lautet, nachhaltiges Wirtschaften mit umweltverträglicher Verkehrsgestaltung sinnvoll zu verknüpfen. Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) NRW.

 

Weitere Informationen:

bdf: Gerlinde Althoff M.A.

Tel. 0521 / 136 00 34

E-Mail: gerlinde.althoff@t-online.de

 

RISP: Dipl.-Soz.Wiss. Waldemar Mathejczyk

Tel. 0203 / 280 99 19

E-Mail: mathejczyk@uni-duisburg.de

 

Um Belege wird gebeten.

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bundesverband der fahrradkurierdienste (bdf) e.V.

Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) e.V.

 

21. Juli 2004

Bundesweit erste Kooperation zwischen Radkurieren und Regionalbahn startet in OWL


Preisgünstiger und umweltfreundlicher Transportservice für Bielefeld und Gütersloh

 

Einen neuartigen Transportservice, der ganz ohne Auto auskommt und den Stau vermeidet, haben jetzt die Fahrradkurierdienste flott weg (Bielefeld) und Subito (Gütersloh) in Zusammenarbeit mit der Nordwestbahn (Sitz: Osnabrück) entwickelt.

Die Dienstleistung ist preislich günstiger als eine Autokurier-Direktfahrt zwischen den beiden Kernstädten und steht unter dem Motto „Vormittags geholt – nachmittags gebracht“. Der günstige Preis wird dadurch möglich, dass die Transportgüter bis zu einer festgelegten Zeit mit dem Fahrrad beim Kunden abgeholt und gesammelt mit der Nordwestbahn in die jeweilige Nachbarstadt verschickt werden.

Da die Nordwestbahn die Strecke Bielefeld-Gütersloh im 2-Stunden-Takt bedient, ist trotzdem eine zeitnahe Auslieferung realisierbar. Nachmittags eingesammelte Sendungen werden am darauffolgenden Morgen ausgeliefert.

Die Transportsicherheit wird gewährleistet durch spezielle Transportbehälter und Rollkarten, auf denen die Übergabe der Sendung quittiert wird.

Fahrradkuriere und Nordwestbahn einigten sich zunächst auf eine Probephase von zwei Monaten. In dieser Zeit finden die Transporte zweimal täglich statt. Natürlich erhoffen alle Beteiligten sich die rege Inanspruchnahme dieser neuen Dienstleistung, die gänzlich ohne Autobahn, Stau und Umweltbelastung abgewickelt werden kann. Denn durch Mehrfachauslieferungen könnte der Preis noch einmal deutlich reduziert werden.

Geeignet ist der Service für alle Sendungen, die von einem Radkurier gefahren werden können, also bis zum Format A2 und rund 8 kg Gewicht.

Entwickelt wurde der Service im Zusammenhang mit dem Netzwerk Fahrradkurierdienste NRW, das vom Bundesverband der Fahrradkurierdienste (bdf) e.V. gemeinsam mit dem Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) e.V. durchgeführt wird. Gefördert wird es durch das nordrhein-westfälische Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) als Beitrag zur landesweiten Umsetzung zur Agenda 21 NRW.

 

Weitere Info:

flott weg Fahrradkurier GmbH

Tel. 0521 / 17 88 17

info@flott-weg.de

 

Subito Fahrradkurier

Tel. 05241 / 23 56 11

subito.fahrradkurier@t-online.de

 

Waldemar Mathejczyk (RISP)

Tel. 0203 / 280 99 19

mathejczyk@uni-duisburg.de

 

Gerlinde Althoff (bdf)

Tel. 0521 / 136 00 34

gerlinde.althoff@t-online.de
www.netzwerk-fahrradkuriere.de

 

Um Belege wird gebeten.

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bundesverband der fahrradkurierdienste (bdf) e.V.

Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) e.V.

 

27. Oktober 2004

Erster Branchenbericht über die Fahrradkurierbranche in Nordrhein-Westfalen 


Bericht liefert Zahlen und Fakten über eine junge Branche – Landesagenda-Projekt wurde verlängert

 

Der jetzt erschienene Branchenbericht über die Fahrradkuriere in Nordrhein-Westfalen ist ein wichtiges Ergebnis des Projektes „Netzwerk Fahrradkuriere NRW“, denn jahrelang gab es keine konkreten Zahlen über diesen eigenständigen Teil des KEP-Marktes.

Zwei Besonderheiten der Branche im größten Bundesland ließen sich feststellen: Zum einen gibt es in keinem Bundesland mehr Fahrradkurierunternehmen als in NRW, wo sie besonders in den Ballungsräumen Ruhrgebiet und entlang der „Rheinschiene“ zahlreich sind und zusammenhängende Einzugsgebiete abdecken. Zum zweiten gibt es in NRW viele Möglichkeiten der Vernetzung mit anderen Verkehrsträgern durch bereits vorhandene Infrastrukturen von Bahnverkehrsträgern und Overnight-Anbietern.

Der Branchenreport beschreibt zum Beispiel die Kooperationen, die durch dieses Projekt angestoßen wurden, so mit dem IC-Kurier von time:matters und mit der Nordwestbahn in Ostwestfalen. Aber auch der „durchschnittliche“ Fahrradkurierdienst und sein Dienstleistungsspektrum, Entstehung und Entwicklung der umweltfreundlichen Transportbranche bis hin zu Marktprognosen werden thematisiert. Der Bericht wendet sich an interessierte Experten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und kann bestellt werden über www.netzwerk-fahrradkuriere.de/Dokumente.

Das Projekt „Netzwerk Fahrradkurierdienste NRW“ wurde soeben um ein weiteres Jahr verlängert und läuft nun bis Juli 2005. Durchgeführt wird es vom Bundesverband der Fahrradkurierdienste (bdf) e.V. gemeinsam mit dem Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) e.V. Im Rahmen der Agenda 21 NRW wurde es gefördert durch das nordrhein-westfälische Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV).

Weitere Info:

Waldemar Mathejczyk (RISP)

Tel. 0203 / 280 99 19

mathejczyk@uni-duisburg.de

 

Gerlinde Althoff (bdf)

Tel. 0521 / 136 00 34

gerlinde.althoff@t-online.de
www.netzwerk-fahrradkuriere.de

 

Um Belege wird gebeten.

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bundesverband der fahrradkurierdienste (bdf) e.V.

Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) e.V.

 

13. November 2004

 

„Es geht auch anders!“


Stellungnahme zum Waldschadensbericht  2004 -

Radkuriere und Bahn weiten Zusammenarbeit aus

 

Der aktuelle Waldschadensbericht führt es uns mal wieder vor Augen: Zwei Drittel aller Bäume sind geschädigt, schuld daran ist vor allem der Straßenverkehr. Ohne Umweltgefährdung ist Straßenverkehr offenbar doch nicht machbar, trotz verbesserter Fahrzeugtechnik und gesunkener Schadstoffemissionen. Verantwortlich dafür ist neben dem Trend zu größeren und schwereren Fahrzeugen die Erhöhung der Kilometerleistung, und ganz besonders machen sich diese Steigerungen im Güterverkehr bemerkbar.

Wie kann der Güterverkehr so umgestaltet werden, dass er weniger Schadstoffe verursacht? Das Projekt „Netzwerk Fahrradkuriere NRW“ ist eine Antwort auf genau diese Frage.

Das Netzwerk-Projekt will Verbindungen zwischen den einzelnen Fahrradkurierbetrieben schaffen, einerseits auf virtuelle Weise durch die Websitewww.netzwerk-fahrradkuriere.de, andererseits aber auch ganz real durch Vernetzung der Radkuriere mit anderen Verkehrsträgern, insbesondere den Bahnen.

Angelaufen sind zwei Pilotprojekte: Zwischen Bielefeld und Gütersloh mit der regionalen „Nordwestbahn“. Und in Köln mit dem IC-Kurier von time:matters. und der DB AG. Letzteres Projekt wird nun ausgeweitet. Auch in Düsseldorf und in Bielefeld arbeiten die beiden umweltfreundlichsten Verkehrsträger, Fahrrad und Bahn ab sofort zusammen. Radkuriere holen die Sendungen am Schreibtisch ab und befördern sie direkt zum Zug, der bringt das Transportgut zum nächsten IC-Bahnhof, wo nach Möglichkeit wiederum Radkuriere die Auslieferung bis zum Schreibtisch übernehmen.

Und die Schadstoff-Statistik? Sie sieht natürlich gut aus, denn insbesondere die Radkuriere verursachen kein bisschen Kohlendioxid. Ganz im Gegenteil: Schon jetzt fahren Fahrradkuriere im Dienste ihrer Kunden rund 17 Mio. Km im Jahr zurück und sparen auf diese Art etwa 5.000 Tonnen Kohlendioxid ein, das sonst zusätzlich entsehen würde.

Das Projekt „Netzwerk Fahrradkuriere NRW“ wird durchgeführt vom Bundesverband der Fahrradkurierdienste (bdf) e.V. gemeinsam mit dem Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) e.V. Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW. Der bdf hat die Federführung, das Duisburger Forschungsinstitut die wissenschaftliche Begleitung.

 

Weitere Info:

Waldemar Mathejczyk (RISP)

Tel. 0203 / 280 99 19

mathejczyk@uni-duisburg.de

 

Gerlinde Althoff (bdf)

Tel. 0521 / 136 00 34

gerlinde.althoff@t-online.de
www.netzwerk-fahrradkuriere.de

 

Um Belege wird gebeten.

 

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